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Eine Schritt für Schritt Anleitung – Blog erstellen, in nur 30 Minuten

Dieser Beitrag soll allen helfen die sich bereits für einen selbst gehosteten WordPress-Blog entschieden haben. Dazu kann ich nur sagen: Du hast jedenfalls eine sehr gute Wahl getroffen, denn ich persönlich und über 70 Millionen weitere Personen verwenden heutzutage WordPress. Dieser Artikel umfasst etwa 4500 Wörter und das Lesen, samt Blog erstellen nimmt etwa 30 Minuten in Anspruch, also hol dir eine Tasse Kaffee oder Tee und dann starte mit Punkt 1…
 
 

1. Domain Namen und Webhosting Provider finden

Die zwei wichtigsten Dinge um einen eigenen Blog erstellen zu können, der auch selber gehostet wird, sind:

Domain Name: Das ist die Adresse deines Blogs. Jeder der deinen Blog besuchen möchte, muss diese Adresse eingeben, solange er dich nicht unter bestimmten Suchbegriffen, in Google oder anderen Suchmaschinen, findet. Deswegen sollte dieser Name auch einfach zu merken und nicht übertrieben kompliziert sein. www.DeinBlog.com, so in etwa sieht die Domain dann aus. Ob man sich für eine .com, .de, .at oder sonst eine andere Domain-Endung entscheidet ist eigentlich jedem selbst überlassen. Ich persönlich bevorzuge die klassischen Domains (.de, .com, .net) und greife eher ungerne zu neuen Domain-Endungen (.online, .site, usw.).
Normalerweise bezahlt man für eine Domain zwischen 8 und 20 Euro pro Jahr. Weiter unten zeige ich euch einen Hoster bei dem ihr eure Domain um nur 2 Euro pro Jahr bekommt.

Web Hosting: Der zweite, genauso wichtige, Punkt für deinen Blog ist das Hosting. Wenn du einen Blog erstellen möchtest, dann benötigst du einen Server auf dem du deine Dateien ablegen kannst. Ganze Server kosten sehr viel Geld, also bekommt man für wenig Geld einen kleinen Teil des Servers bzw. der Festplatte. Das ist am Anfang, für einen Blog, mehr als ausreichend. Sollte sich der Blog nach einiger Zeit wirklich zu einem Besucher-Magneten entwickeln, kann man schnell auf größere Hosting-Pakete oder komplette Server umsteigen, die Massen von Besuchern verarbeiten können. Doch was kostet das Hosting? Die Preisspanne ist hier sehr groß, aber im Durchschnitt liegen die Preis bei 5-15 Euro im Monat, je nachdem was man haben möchte. Meist bekommt man das Ganze noch günstiger wenn man das Hosting gleich für 12, 24 oder 36 Monate bezahlt.

Woher bekomme ich eine Domain und das Hosting?

Beim Hosting sind 2 Dinge besonders wichtig:

1. Seiten-Ladezeit: Die durchschnittliche Ladezeit einer Seite, in Sekunden, bis dein Blog geladen ist
2. Uptime: Die „Uptime“-Zeit wird meist in % gemessen, da hier eigentlich niemand genaue Zeitangaben macht. Uptime ist die Zeit in der dein Blog wirklich Online ist. Aufgrund von technischen Gebrechen, Updates und anderen Gründen, kann es passieren, dass dein Blog mal kurzfristig Offline ist, jedoch sollte man sich für einen Hoster entscheiden der 99.9% Uptime garantiert und das tun bei weitem nicht alle!

Für Domains uns Hosting kann ich einen Hoster zu 100% empfehlen und das ist Interserver.
Hier sind nur ein paar gute Gründe für diesen Hoster:
– Garantierte Uptime (Online-Zeit): der Hoster Garantiert eine monatliche Uptime von 99,9%
– Ein Support der seinesgleichen sucht: 24 Stunden – 7 Tage die Woche – Live Chat, Telefon und Ticket, alles ist möglich
– 1-Click WordPress installation
– 100$ Adwords Gutschein
– 2$ Domain-Kosten pro Jahr
– Und vieles mehr…
 
 

2. Domainname und WordPress Installation

Domainnamen finden
Viele Domains sind bereits vergeben und wer jetzt eine neue Domain registrieren möchte, der muss einfallsreich sein oder auf unbeliebte Domainendungen zurückgreifen, jedoch würde ich das zweite nicht empfehlen. Einfallsreich sein ist auf jeden Fall besser. Das absolut wichtigste für eine Domain ist, dass sie einfach zu merken ist. Also ist es gut kurze und einprägsame Namen zu verwenden.
Bei den Domain-Endungen würde ich auf Länder-Endungen, wie .de, .at, .ch oder beliebte Endungen wie .com, .org und .net, setzen.

1. Also nun zur Domain Registrierung:

Dazu gehen wir zunächst auf die Seite: Interserver

Sobald die Seite offen ist gehen wir auf „Buy Now“ wie im Screenshot zu sehen ist.

Blog Erstellen Jetzt Kaufen

Danach wirst du sofort zur Domain-Registrierung weitergeleitet.

Domain registrieren
 

2. Domain-Namen aussuchen

Hier musst du nun deinen Domain-Namen, den du dir für deinen Blog ausgesucht hast, eingeben.
Bei der Domain-Registrierung sieht man einen weiteren Vorteil von dem Hoster InterServer. Denn Interserver bietet zu den Hosting-Paketen, bestimmte Domain-Endungen für nur 2$ im Jahr an – ein unschlagbarer Preis. Darunter sind: .de, .com, .net, .org und einige andere.
Falls du eine .at Domain haben willst, musst du leider 18$ pro Jahr bezahlen – was für eine .at Domain ein guter Preis ist, denn viele Hosting-Anbieter wollen dafür 29€ pro Jahr. Natürlich kannst du auch eine .com, .net oder eine .org Domain registrieren. (Für eine .de Domain benötigst du einen Wohnsitz in Deutschland – Dafür gibt es auch andere Lösungen, aber das würde ich am Anfang nicht empfehlen)

Also nachdem du den Namen für deinen Blog eingegeben hast (inklusive Domain-Endung) klickst auf auf „Continue“.

Auf der nächsten Seite klickst auf auf „Register New“ und gibst deine Email-Adresse und ein Passwort ein – Bitte gut merken, denn das brauchst du später. Zusätzlich klickst du neben „I Agree to the Terms of Service“ auf „Yes“. Wenn das fertig ist, klicke bitte auf „Create Account and Continue“.

Daten eingeben

Auf der nächsten Seite bitte einfach nur auf „Continue“ klicken.

continue

Jetzt muss ein wenig mehr eingegeben werden, denn es folgt die Daten-Eingabe. Bitte alles korrekt ausfüllen, denn die Domain wird auf deinen Namen registriert und gehört somit Dir!
Eingegeben werden muss: Name, Street Address(Straße), City(Stadt), State(Bundesland), Zip(Postleitzahl), Country(Land), Phone Number(Telefonnummer).
(Bei der Straße bitte „Strasse“ mit doppelt „s“ statt „ß“ schreiben, da hier sonst ein Fehler auftaucht.) Wenn das erledigt ist, bitte auch wieder auf „Continue“ klicken.

alledaten
 

3. Hosting-Plan und Bezahlung

Kommen wir nun zum letzten Schritt der Registrierung.
Das Standard-Hosting bei Interserver kostet 5$ im Monat. Zusätzlich zahlt man 1,99$ für die Domain-Registrierung.
Eigentlich ist das schon sehr günstig, doch es geht noch billiger. Falls man sich entscheidet das Hosting Jährlich zu bezahlen, zahlt man nur 55,99 – Den Preis für die Domain abgezogen, macht das 4,5$ pro Monat.
Noch billiger? Dann bezahl doch einfach gleich für 36 Monate. Das kostet etwa 144$ (exklusive Domain). Das macht 4$ pro Monat – Ein spitzen Preis für einen selber gehosteten Blog. Bezahlen kann man das Ganze mit Kredit-Karte oder Pay-Pal.
Erledigt? – Dann klicke auf „Place Order“.

bezahlung
 

4. WordPress Installation

Gleich nachdem das abgeschlossen wurde, wirst du auf die Übersichtsseite weitergeleitet.
Nun klickst du auf der linken Seite auf „Login to cPanel“.

cPanel

Danach scrollen wir ganz nach unten und klicken auf „WordPress“.

cpanelwordpress

Auf der folgenden Seite gehen wir auf „Install Now“.

InstallWP

Nun müssen ein paar Informationen eingegeben werden.

Choose Protocol: http:// ist in Ordnung.
Choose Domain: Hier sollte bereits eure Domain ausgewählt sein – Falls nicht, bitte auswählen.
In Directory: In dieser Leiste steht normalerweise „wp“ – BITTE ENTFERNEN und die Zeile leer lassen.

Site Name: Hier kannst du den Namen deines Blogs eingeben.
Site Description: Hier kommt die Beschreibung für deinen Blog hin, keine Sorge sowohl der Site Name als auch die Site Description können auch später noch geändert werden.
Enable Multisite: Sicherstellen, dass dieser Punkt deaktiviert ist.

Admin Username: Hier kommt der Benutzername für deinen WordPress-Blog hin.
Admin Passwort: Das Passwort für deinen WordPress-Blog – Damit und mit deinem Benutzernamen wirst du dich später in deinem Blog einloggen, also nimm ein sicheres Passwort, aber eines welches du dir auf jeden Fall merkst.
Admin Email: Gib hier deine Email-Adresse ein

Choose Language: Hier kannst du wählen was dir gefällt – Ich werde im weiteren Verlauf mit dem Deutschen WordPress arbeiten, also der Einfachheit halber, solltest du vielleicht auch erstmal auf Deutsch stellen. (Kann später noch geändert werden)

Select Plugins: Hier muss nichts ausgewählt werden.
Advanced Options: Diesen Punkt können wir überspringen.

Unter dem Button „Install“ gebt ihr bitte noch ein Mal eure Email-Adresse ein und klickt dann auf „Install“.

Nun warten wir ein wenig – und das war es auch schon – Dein eigener WordPress-Blog wurde erstellt. Wie du siehst: Einen eigenen Blog erstellen ist eigentlich ganz einfach.
 

5. Domain-Bestätigung

Bevor wir nun weitermachen, logge dich bitte in deinen Email-Account ein und öffne die Mail von Interserver mit dem Betreff „Verification Required“. Dort klickst du auf den letzten Link im Text – auf der Seite die sich öffnet, überprüfst du nun kurz deine Daten und falls alles in Ordnung ist, klickst du ganz unten auf „Verify“.
 

6. WordPress Login

Jetzt kannst du dich in deinen neu erstellten Blog einloggen:
Dazu gibst du im Browser deine Domain ein und dahinter noch /wp-admin.
Der Benutzername ist der, bei der WordPress Installation eingegebene, „Admin Username“ – alternativ kann man auch die „Admin Email“ statt dem Username verwenden.
Das Passwort ist das „Admin Passwort“ welches genauso bei der Installation von WordPress gewählt werden musste.
 
 

3. WordPress-Funktionen

Also nachdem wir uns ins WordPress eingeloggt haben (deine-domain.com/wp-admin) sehen wir nun das Dashboard.
Wichtig für uns ist erstmal die Linke Seite, also das Menü.
Ich werde einfach mal die wichtigsten Punkte durchgehen und ein paar Infos dazu schreiben.
 

Dashboard

Startseite: Eigentlich ist das wirklich nur die Startseite vom WordPress, es gibt ein paar Plugins die man auf dieser Seite anzeigen lassen kann, wie Google Analytics oder ähnliches.
Aktualisierungen: Falls es von irgendeinem verwendeten Plugin oder Theme Aktualisierungen gibt, dann werden diese hier angezeigt werden und können auch einfach aktualisiert werden. (Häckchen beim zu aktualisierenden Plugin/Theme setzen und auf Plugin/Theme aktualisieren klicken)
 

Beiträge

Das ist der Blog bzw. die einzelnen Beiträge des Blogs.
Alle Beiträge: Hier siehst du alle bestehenden Beiträge und kannst sie ansehen, bearbeiten oder auch löschen. Am Anfang gibt es meist einen Beitrag der „Hello world!“ heißt. Wenn ihr hier mit dem Mauszeiger über „Hello world!“ fahrt, dann erscheint darunter ein kleines Menü – ihr dürft diesen, von WordPress automatisch erstellten Beitrag, gerne löschen.
Erstellen: Hier könnt ihr einen neuen Blog-Eintrag erstellen, doch das machen wir etwas später.
Kategorien: Hier kannst du Kategorien für deine Blog-Einträge erstellen um sie besser zu sortieren und zu finden.
Schlagwörter: Auch Schlagwörter dienen der Kategorisierung.
 

Medien

Medienübersicht: Alle von dir Bereits hochgeladenen Bilder/Dokumente
Datei hinzufügen: Möchtest du ein neues Bild hochladen – dann bist du hier richtig
 

Seiten

Seiten sind Bestandteile des Blogs die sich im Gegensatz zu den Blog-Einträgen, nicht häufig ändern. Eine Seite wäre zum Beispiel eine „Über mich“-Beschreibung oder eine „Kontakt“-Seite.
Alle Seiten: Hier siehst du alle Seiten die du auf deinem Blog bereits erstellt hast.
Erstellen: Hier kannst du eine neue Seite anlegen.
 

Kommentare

Falls dir jemand auf deinem Blog Kommentare hinterlassen hat, dann findest du diese hier
 

Design

Der Punkt design ist ein wenig komplizierter da es hier einiges zum bearbeiten gibt.
Themes: Die Vorgefertigten Layouts deines WordPress-Blogs – Hier kannst du auch neue Vorlagen/Layouts installieren
Anpassen: Eine bestehende Vorlage ohne Programmierkenntnisse anpassen? Das geht hier.
Widgets: Das sind kleine „Funktionen“ in WordPress die man zusätzlich in seinen Blog einbinden kann, wenn man möchte.
Menüs: Die Navigationsmenüs deines Blogs.
Header: Diesen Punkt findet man auch wenn man auf „Anpassen“ klickt
Hintergrund: Selbsterklärend, aber auch diesen Punkt findet man unter „Anpassen“
Editor: Hier hat man als WordPress-Anfänger eigentlich nichts zu suchen, außer man hat Erfahrung mit Javascript, PHP und CSS
 

Plugins

Installierte Plugins: Hier findet man alle aktuell installierten Plugins, kann diese deaktivieren, löschen oder aktualisieren
Installieren: Unter diesem Punkt kann man neue Plugins, aus der WordPress-Datenbank installieren, oder gekaufte Plugins hochladen und eben diese auch installieren
 

Benutzer

Alle Benutzer: Hier findet man alle Benutzer die aktuell für deinen Blog registriert sind – Unter diesem Punkt kann man auch den Usernamen oder das Passwort ändern.
Neu hinzufügen: Falls ein neuer Benutzer benötigt wird, kann er hier erstellt werden.
Dein Profil: Dein eigener User kann hier bearbeitet werden
 

Werkzeuge

Allgemein findet man hier Einstellungen von vielen installieren Plugins, falls diese nicht einen eigenen Punkt in der Navigation haben.
Daten importieren: Hier kann man Daten von anderen Blogs importieren, falls man zum Beispiel bereits davor auf einem kostenlosen Blog, wie Blogger oder Tumblr, einige Beiträge erstellt hat
Daten exportieren: Hier kann man seine Inhalte
 

Einstellungen

Allgemein: Hier kann man den Blog-Titel, Blog-Untertitel, Datumsformat, Zeitformat und ein paar weitere Dinge anpassen
Schreiben: Hier kann man ein paar Einstellungen für das schreiben von Beiträgen anpassen wie die Standard-Kategorie oder das Standard-Beitragsformat
Lesen: Unter dem Punkt kannst du entscheiden welches die Startseite deines Blogs sein soll, wie viele Blogseiten maximal angezeigt werden oder auch ob Suchmaschinen deine Seite indexieren sollen oder nicht
Diskussion: Hier geht es um Einstellungen zu Kommentaren im Blog
Medien: Einstellungen für die Bildgröße der Hochgeladenen bzw. verwendeten Medien
Permalinks: Einstellungen zu der Struktur der Links in deinem Blog
 
 

4. Anpassen des Blog-Designs + Installieren von Plugins

Auch wenn das klassische WordPress-Design (Welches übrigens jährlich erneuert wird) häufig genutzt wird, ist es meiner Meinung nach etwas zu „Schlicht“. Natürlich könnte man es anpassen und mit ein wenig Programmierkenntnissen zu einem sehr schönen Design umgestalten, jedoch ist das aufwendig und nimmt viel Zeit in Anspruch.
Wordpress verwendet sogenannte „Themes“. Das sind fertig designte Seiten bzw. besser gesagt Vorlagen. Das Beste daran ist, dass es viele kostenlose Themes gibt die auch noch sehr einfach zu installieren sind. Das Ganze ist auch ein weiterer Vorteil, wenn man einen Blog erstellen möchte und diesen auch selber Hostet und somit keine kostenlosen Anbieter verwendet. Denn viele kostenlose Anbieter, bieten nur wenige Vorlagen die auch kaum angepasst werden können.

Falls du übrigens Interesse an professionellen Themes hast, kann ich dir die Themes von Studiopress empfehlen, denn die entwickeln wirklich tolle Designs mit spitzen Funktionalität.

StudioPress Premium WordPress Themes

Um eines von den kostenlosen Themes zu installieren gehst du im WordPress-Menü auf „Design“ und klickst dann oben auf „Installieren“.

ThemeInstallieren

Danach sieht man bereits die Liste von Verfügbaren Themes die man kostenlos installieren kann. Oben kann man Nach Vorgestellt, Populär, Neueste, Favoriten und Nach Funktionen filtern. Oft sind Populäre Themes sehr gut Programmiert, haben ein schönes Design und sind einfach zu bedienen, denn sonst würden es nicht so viele Personen verwenden. Wenn du mit der Maus über eines der Themes drüberfährst, dann siehst du „Details und Vorschau“. Bei einem Klick siehst du wie das Theme ungefähr aussehen könnte. Es ist jedoch wirklich nur „ungefähr“, denn bei den meisten Themes, kann man sehr viele Anpassungen vornehmen. Wenn du dich für ein Theme entschieden hast, dann klickst du unter dem Theme auf „Installieren“.

Installation

Das Ganze dauert dann ein wenig – im Durchschnitt etwa 20-60 Sekunden (Kommt jedoch auch auf das Theme an). Sobald die Übersetzungen auch aktualisiert wurden, ist das Theme fertig installiert und kann mit einem Klick auf „Aktivieren“ für den eigenen Blog übernommen werden.

aktivieren

Möglicherweise werden für die installierte Vorlage einige Plugins empfohlen, damit das Theme optimal funktioniert. Falls dies bei deinem Theme der Fall ist wird das direkt nach dem aktivieren, Ganz oben angezeigt werden.
Mit einem Klick auf „Starten Sie die Installation des Plugin“ wird man direkt auf eine Seite weitergeleitet auf der man das Plugin einfach mit einem Klick auf „Installiere“, installieren kann.

Plugin-Installieren
 
Blog Erstellen

Sobald das Plugin fertig installiert wurde klickt man auf „Zurück zur Erforderliche Plugins Installer“ und Installiert Gegebenenfalls weitere benötigte Plugins.
Danach müssen die Plugins nur über einen Klick auf „Aktiviere“ aktiviert werden und schon sollte die Information, dass Plugins für das verwendete Theme benötigt werden, verschwinden.
Nun sollte dein Blog (wenn er unter deiner Domain aufgerufen wird) bereits das neue Design haben. Möglicherweise sieht es noch nicht so aus wie du es gerne hättest. Natürlich kannst du das Theme noch ein wenig Anpassen, damit es so aussieht wie du es gerne haben willst.
Dazu gehen wir wieder in der WordPress-Navigation auf den Punkt „Design“ und klicken im darunter geöffneten Menü auf „Anpassen“. Es öffnet sich ein neues Menü in dem man nun mit einfachem Klicken, das Design des Blogs noch ein wenig verändern kann. Das Ganze sieht ungefähr so aus:

Design-Anpassen

Da es hier je nach Theme verschiedene Punkte gibt die man bearbeiten kann, kann ich leider dafür keine Anleitung schreiben. Man kann hier einfach ein wenig rumprobieren und auf der rechten Seite sieht man ohnehin was sich ändert. Wenn du es so hinbekommen hast, wie es dir zusagt, dann klicke links oben auf „Speichern & Publizieren“.
Danach noch auf das X neben „Speichern & Publizieren“ klicken und schon bist du wieder im bekannten WordPress-Menü zurück.

Somit wäre das Design deines Blogs fertig und du kannst dich nun um die Inhalte und einige weitere Einstellungen kümmern.
 
 

4. Einstellungen

4.1 Anpassen der Blog-Links

Das ist ein sehr wichtiger Punkt, denn standardmäßig sehen Links zu deinen Blog-Beiträgen sehr kompliziert aus. Wenn man WordPress installiert sehen die Links wie folgt aus: http://deine-domain.com/2016/05/15/DeinBlogBeitrag.
Kompliziert? Nicht nur kompliziert, sondern auch nicht wirklich Benutzerfreundlich und die Suchmaschinen mögen es auch nicht unbedingt. Aus diesem Grund ist es wichtig diese Links gleich zu ändern.
Dazu gehen wir im WordPress-Menü auf Einstellungen und wählen den Punkt „Permalinks“ aus.
Nun siehst du einige Punkte „Einfach, Tag und Name, Monat und Name“ und so weiter. Normalerweise ist hier „Tag und Name“ aktiviert und genau das muss jetzt geändert werden.
Wir wählen einfach den Punkt „Beitragsname“, gehen ganz nach unten und klicken auf „Änderungen übernehmen“.
Das war es auch schon. Nun sehen die Beitrags-Links genau so aus wie sie sollen – Unkompliziert und Benutzerfreundlich.

wordpress-permalinks
 

4.2 Name des Autors

Bei WordPress ist es so, dass bei Beiträgen immer die Kategorie, das Datum und der Name des Autors angezeigt wird. Solange das nicht geändert wird ist der Autorenname derselbe wie der Benutzername, der zum WordPress-Login verwendet wird. Falls ihr auch (wie ich) einen Benutzernamen verwendet der aus Buchstaben und Zahlen besteht, möchtet ihr den, in Blog-Beiträgen angezeigten, Autorennamen vielleicht ändern. Um das zu machen gehen wir im WordPress-Menü auf „Benutzer“ und dann auf „Dein Profil“. Dort gehen wir etwas nach unten und sehen den Punkt „Spitzname“. Zuerst geben wir in dem Feld „Spitzname“ den Namen ein der bei den Beiträgen angezeigt werden soll. Gleich darunter befindet sich der Punkt „Öffentlicher Name“. Bei einem Klick auf das Feld neben „Öffentlicher Name“ erscheint nun eine Liste mit Namen die Öffentlich angezeigt werden können. Dort wählt ihr den gerade eben eingegebenen Spitznamen aus.

Wordpress Autor

Nun gehen wir auch hier ganz nach unten und klicken auf „Profil aktualisieren“. Der öffentliche Name, der in Blog-Beiträgen angezeigt wird, wurde nun geändert.
 

4.3 Spam Kommentare

WordPress ist ein Blog-System welches Besuchern auch die Möglichkeit bietet Kommentare zu deinen Beiträgen zu schreiben. Da WordPress bei weitem das beliebteste und am meisten genutzte Blog-System ist, gibt es natürlich auch viele „Angriffe“ auf dieses System. Meist handelt es sich dabei um „Spam-Kommentare“.
Es gibt viele gute, jedoch kostenpflichtige Plugins die sich um diese Spam-Kommentare kümmern. Wenn man jedoch erst zum Bloggen beginnt, reicht eine kleine Einstellung in WordPress, um den Spam zu verhindern.
Dazu gehen wir im WordPress-Menü wieder auf die „Einstellungen“ und wählen dort den Unterpunkt „Diskussion“.
Nun scrolle etwas nach unten bis zum Punkt „Bevor ein Kommentar erscheint,“ – Dort setzt du nun ein Häkchen bei „muss der Kommentar manuell genehmigt werden“. Damit wäre das erledigt. Jeder Kommentar der nun bei einem deiner Beiträge hinterlassen wird, muss genehmigt werden bevor er erscheint.

Wordpress-Kommentare
 
Sobald diese Punkte erledigt sind, ist dein Blog bereit um mit Inhalt befüllt zu werden.
 
 

5. Die erste Seite und der erste Beitrag

Für diejenigen, für die das Blog erstellen bis hier hin etwas kompliziert war: Jetzt wird es definitiv einfacher, da man ab jetzt eigentlich keine groben Fehler mehr machen kann.
Es geht nun darum Inhalte zu produzieren, Seiten und Beiträge zu erstellen, Bilder und Links einzufügen und ein paar andere Dinge.

5.1 Die Seite:

Was ist eine Seite? Eine Seite ist ein Teil des Blogs der, einmal erstellt, meist gleichbleiben soll (zumindest der Inhalt). Natürlich kann trotzdem, der gesamte Inhalt, jederzeit geändert werden. Seiten können im Gegenteil zu Beiträgen, nicht mit Kategorien oder Schlagwörtern versehen werden und erscheinen auch nicht in einem chronologischen Ablauf. Deswegen werden Seiten eigentlich immer in einem Menü bzw. einer Navigation angeordnet. Dazu später mehr, zunächst wollen wir man eine Seite erstellen.

Dazu gehen wir wieder in das WordPress-Menü und wählen den Punkt „Seiten“. Falls du hier noch nicht die „Sample Page“ gelöscht hast, kannst du das nun machen. Ansonsten klicken wir gleich oben auf „Erstellen“.

Seiten

Ganz oben geben wir nun den Titel der Seite ein und klicken dann in den unteren leeren, weißen Bereich. Der eingegebene Titel dient auch gleich als Hauptüberschrift (Überschrift 1) für die erstellte Seite.
Gleich danach sehen wir auch wie der exakte Link zu dieser Seite aussehen wird.

Seite Titel

Im unteren Teil geht es dann um den eigentlichen Inhalt.
Wie bereits oben gesagt haben wir mit dem Titel auch bereits die erste Überschrift auf der Seite gesetzt (Kann je nach verwendetem Theme variieren – Möglicherweise wird bei deinem Theme der Titel nicht als Überschrift angezeigt werden, aber das ist kein Problem). Deswegen können wir nun mit etwas Text starten und diesen auch gleich „Formatieren“. Formatieren bedeutet, dass der Text Fett gemacht wird, kursiv, unterstrichen, oder sonst etwas. Wer bereits mal mit Word oder einem anderen Textverarbeitungsprogramm gearbeitet hat, der wird hier sicher schnell zurechtkommen.

Um wirklich alle Formatierungs-Optionen zu sehen muss man die Werkzeugleiste einblenden. Diese befindet sich ganz rechts bei den Bearbeitungs-Tools.

Wordpress Werkzeuge

Nun kann der Text eingefügt und nach belieben formatiert werden. Alle Werkzeuge einzeln zu erklären wäre hier einfach zu umfangreich, und ein Lerneffekt entsteht dabei auch nicht. Deswegen ist es am besten man probiert alle Werkzeuge selber aus. Wie bereits erwähnt, kann dabei eigentlich nichts schiefgehen, denn es gibt 2 tolle Werkzeuge die das gewährleisten.

1. Wiederrufen: Mit einem Klick macht man den letzten Schritt rückgängig (mehrmals möglich)
Wiederrufen
 
2. Vorschau: Ein klick auf die Vorschau, öffnet die Seite, die du aktuell bearbeitest und zeigt dir, wie sie im Moment aussieht
Vorschau
 

Trotzdem gibt es 3 Dinge die sehr wichtig sind. Diese möchte ich hier noch kurz erklären.

Headlines:

Überschriften sind sehr wichtig damit die Seite übersichtlich bleibt, deswegen sollte man sie auch regelmäßig verwenden (Natürlich nur wenn es passt).
Um eine Überschrift einzufügen, markiert man den Text der zur Überschrift werden soll, klickt man auf das Drop-Down-Menü welches mit „Absatz“ beschriftet ist und wählt die gewünschte Größe für die Überschrift aus.

Headline
 

Links:

Links sind für Webseiten unverzichtbar – Egal ob man auf eine interne Seite/Beitrag oder einen anderen Blog verlinken möchte.
Ein Link ist nicht viel komplizierter zum erstellen als eine Headline. Der zu verlinkende Text wird markiert und dann klickt man auf das Symbol welches wie das Glied einer Kette aussieht.

Link

In dem nun erschienenen Feld gibt man die URL ein – Also die Seite wo der Link eben hinführen soll.
Zuletzt klickt man noch auf das blaue Symbol neben dem Eingabefeld und der Link ist fertig.

Link einfuegen
 

Bilder:

Natürlich kann man in jedem Beitrag und jeder Seite mehrere Bilder einfügen. Das Ganze geht auch ganz einfach über den Button „Dateien hinzufügen“ (Klicke davor mit der Maus dort hin, wo du das Bild haben möchtest, denn sonst wird das Bild irgendwo eingefügt).

Bilder hochladen

Wenn man das Bild bereits ins WordPress geladen hat, sieht man bereits alle Bilder in der Mediathek. Ansonsten muss man auf „Dateien hochladen“ klicken und kann das Bild dort eben hochladen und auch gleich „In den Beitrag einfügen“.

Mediathek

Pro Beitrag bzw. pro Seite gibt es (je nach verwendetem Theme) ein zusätzliches Bild welches ganz oben auf der Seite angezeigt wird. Das ist das Beitragsbild. Den Punkt findet man, während man eine Seite bzw. einen Beitrag bearbeitet, auf der rechten Seite. Einfach auf den Punkt „Beitragsbild festlegen“ klicken…

Beitragsbild

… und schon kann man genau wie bei normalen Bildern, das Bild entweder aus der Mediathek auswählen, oder ein neues Bild hochladen.

Sobald alles so aussieht wie du es haben willst fehlt nur noch der Klick auf „Veröffentlichen“. Und schon ist die Seite Online.

Veroeffentlichen
 

5.2 Der Beitrag:

Beiträge unterscheiden sich ein wenig von Seiten. Erstens ist das natürlich der Haupt-Bestandteil eines Blogs. Denn man Bloggt nicht indem man viele Seiten erstellt, sondern eben viele Beiträge.
Des Weiteren können Beiträge mit Kategorien und Schlagworten versehen werden, damit man eine bessere Struktur und Übersicht hat.

Da ein Beitrag genauso erstellt wird wie eine Seite und bis auf die Kategorien und Schlagwörter keine weiteren Nennenswerten Einstellungen hat, möchte ich hier nicht weiter darauf eingehen.

Die Kategorien und die Schlagwörter können entweder über das WordPress-Menü unter dem Punkt „Beiträge“ erstellt werden, oder man findet auch ein eigenes Menü dafür auf der rechten Seite, während man gerade einen neuen Beitrag erstellt.

Doch wofür benötigt man Kategorien?
Kategorien sind super um eine große Anzahl an Beiträgen zu unterteilen und eventuell auch als Menüpunkte anzeigen zu können. Sobald ein Blog 30-40 Einträge erreicht hat, wird es für Besucher etwas schwer das zu finden, wonach sie wirklich suchen. Dabei sind Kategorien sehr hilfreich.
Ein Beispiel:
Du hast einen Blog in dem es über das Grillen geht. Du schreibst über den Holzkohlegrill, den Elektrogrill und auch über den Gasgrill. Das wären schon mal 3 Kategorien die man anlegen könnte. Die geschriebenen Beiträge werden dann immer einer dieser 3 Kategorien zugeordnet. Wenn ein Besucher auf die Seite kommt, hat er dann im Menü eben schon 3 Punkte mit denen er schnell das findet wonach er sucht.

Dann schreibst du auch noch über Grill-Rezepte und Grill-Zubehör. Das sind 2 weitere Kategorien die angelegt werden können. Man könnte die Grill-Rezepte aber auch weiter unterteilen und noch mehr Kategorien anlegen, wie zum Beispiel: Rezepte: Rind, Rezepte: Huhn, Rezepte: Vegetarisch und so weiter.

Man muss einfach für sich selber entscheiden wie viele und vor allem welche Kategorien sinnvoll sind. Ein Besucher sollte einfach schnell finden können wonach er sucht.
 
 

6. Das Menü

Das Menü ist ein sehr wichtiges Werkzeug für deinen Blog. Denn damit zeigst du den Besuchern eine Übersicht über die Inhalte auf deinem Blog. Ein Menü muss übersichtlich sein und den Besucher einfach zu dem Inhalt leiten, nach dem er sucht.

Ein Menü erstellen:

Normalerweise ist es so, dass WordPress einfach alle neu erstellten Seiten im Menü ausgibt, doch nicht immer möchte man das so haben, deswegen ist es gut ein eigenes Menü zu erstellen und selber zu entscheiden, was, wo angezeigt wird.

Ein neues Menü erstellt man unter im WordPress-Menü unter „Design“ – „Menüs“.
Auf der nun geöffneten Seite geht man auf „erstelle ein neues Menü“.

Neues Menue

Nun gibt man den Namen des Menüs ein und klickt dann daneben auf „Menü erstellen“.

Menue Erstellen

Nun kann man alle erstellten Seiten auswählen und per „Zum Menü hinzufügen“ zum gerade erstellten Menü hinzufügen.

Seiten Hinzufuegen

Das selbe kann man für alle bisher erstellten Kategorien machen und Beiträge machen.
 
Auf der rechten Seite kann man auch „Untermenüs“ erstellen. Dazu zieht man eine Seite oder Kategorie, mit der Maus etwas weiter nach rechts, sodass sie eingerückt ist. Auch die Anordnung kann man verändern, indem man eine Seite mit der Maus nimmt und weiter nach oben oder nach unten zieht.
Wenn man alles hinzugefügt hat was man braucht klickt man nur noch auf „Menü speichern“ und fertig ist das Menü.

Menue Speichern
 
 

7. Bloggen und nicht aufgeben

Das Blog erstellen wäre nun erledigt, aber eines musst du wissen: Das war der einfachste Teil! Wer bloggen will muss es regelmäßig machen und gute Inhalte abliefern. Die meisten scheitern am regelmäßigen Bloggen. Nur etwa 30% aller Blogs sind nach einem Monat noch aktiv, nach einem Jahr sind es nur noch 10%. Wenn du Fragen zur Installation hast, kannst du mir gerne eine E-Mail schicken und ich werde versuchen dir zu helfen. Auch wenn du anderen Fragen zum Bloggen hast, kannst du dich gerne bei mir melden!!